Das Binntal

Das Binntal gehört zu den intaktesten Tälern des gesamten Alpenraums. 1964 stellten die Einwohner- und Burgergemeinde den grössten Teil des Tales unter Naturschutz und stellten so die Weichen für eine nachhaltige Entwicklung. Der «Schutzvertrag Binntal» wurde mit Pro Natura und dem Schweizerischen Alpenclub für die Dauer von hundert Jahren abgeschlossen.

Weltweit ist das Binntal bekannt für seinen Reichtum an Mineralien. In keiner anderen Region der Alpen wurden so viele verschiedene Mineralien gefunden. Darunter befinden sich auch über 20 Weltexklusivitäten. Die meisten davon wurden in der Mineraliengrube Lengenbach zutage gefördert. Es handelt sich um spezielle Mineralien, die nur im Dolomitgestein vorkommen.

Nicht nur wegen der Mineralien, sondern auch wegen der Flora gilt das Binntal als das «Tal der verborgenen Schätze». Mehrere botanische Raritäten locken jedes Jahr unzählige Spezialisten ins Tal. Die Laien erfreuen sich über die riesige Blumenpracht.

Auch können im Binntal – mit etwas Glück - die meisten bekannten grossen Alpentiere wie Gämsen, Steinböcke Hirsche und Rehe sowie der Adler, der König der Lüfte, beobachtet werden.

Seit mehreren tausend Jahren siedeln Menschen im Binntal. In ur- und frühgeschichtlicher Zeit war der Albrun einer der wichtigsten Passübergänge vom Wallis in die Poebene. Zahlreiche Gräberfunde aus keltischer und römischer Zeit belegen eine frühe Besiedelung des Tales. Die Schmuckstücke und Waffen können im Regionalmuseum unmittelbar neben dem Hotel Ofenhorn besichtigt werden.

Wilere mit der Pfarrkirche St. Michael und der Weiler Schmidigehischere mit Bogenbrücke und Hotel Ofenhorn sind als Ortsbilder von nationaler Bedeutung klassiert. Dies gilt auch für den Weiler «Fäld» (Imfeld), eines der intaktesten Dörfer überhaupt. Die Binner Bevölkerung und Behörden bemühen sich seit Jahrzehnten, das wertvolle kulturelle Erbe zu erhalten.

Dazu gehört nicht zuletzt die Landwirtschaft, ohne die das helle Grün der Wiesen und Weiden aus der Landschaft verschwinden würde. Die jahrhundertelange Arbeit der Bergbauernfamilien haben die Kulturlandschaft geschaffen und geprägt, die von Gästen wie Einheimischen gleichermassen geschätzt werden.

Der Landschaftspark Binntal ist ein Projekt für die Schaffung eines regionalen Naturparks von nationaler Bedeutung. Zusammen mit den Nachbargemeinden wollen die Binnerinnen und Binner ihr reiches natürliches und kulturelles Erbe erhalten und nachhaltig nutzen.

www.landschaftspark-binntal.ch

 

Kontakt

Hotel Ofenhorn
Ufem Acher 1, CH-3996 Binn
Telefon +41 27 971 45 45
E-Mail

Gastgeber:
Regula Hüppi und ihr Team

Öffnungszeiten

Sommer 2017:
20. Mai 2017 bis
22. Oktober 2017

Winter 2017/2018:
20. Dezember 2017
bis 03. Januar 2018

Sommer 2018:
Ab 18. Mai 2018

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